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Nächste Übung

Katatstrophenschutz-Groß-Übung

Katastrophenschutz-Groß-Übung in Rimsting mit vielen „Verletzten“ und 300 Einsatzkräften nach angenommener Gas-Explosion

 

Rimsting  (hö) –  Alle fünf Jahre muss aufgrund der Störfallverordnung in der Firma Tyczka Total Gas in Rimsting eine Rettungsübung stattfinden. Heuer startete die Übung mit einem Brandmeldealarm der Integrierten Leitstelle in Rosenheim.

Gegen 18 Uhr wurden die Feuerwehren Rimsting und Greimharting und Teile der Kreisbrandinspektion per Funk alarmiert. Gegen 18.15 Uhr wurden dann nach einer gewaltigen Explosion weitere Feuerwehren aus Prien, Antwort, Hemhof und Söllhuben

 

sowie den Kater Rosenheim Land 12/1 (Unterstützungsgruppe ÖEL der FFW Stephanskirchen) als örtliche Einsatzleitung mit dazu gerufen; bei der „Explosion“ kam  es zu insgesamt 24 Verletzten.

 

Das Landratsamt, mehrere Rettungsdiensteinheiten, das SEG, der Notfallmanager DB und weitere Kräfte waren nun zusätzlich unterwegs. Kurze Zeit später wurde im Rahmen der Übung dann auch der Katastrophenfall erklärt und die  Feuerwehren Eggstätt und Breitbrunn wurden ebenfalls nachgefordert. Mit einem Erstangriff wurde austretendes Gas mit einer mobilen Wasserkanone und später auch mit dem Priener Tanklöschfahrzeug niedergeschlagen bzw. ein Gas-Tanklastzug im späteren Verlauf gekühlt.

 

Mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz waren im Einsatz mit speziellen EX-OX Metern, um noch eventuell austretendes Gas aufzuspüren. Das Gas selbst wurde wenige Minuten nach der Explosion abgestellt. Nahe dem angenommenen Unfallort war eine Wandergruppe auf der Straße neben dem Werk unterwegs und wurden von der Explosion erfasst. Insgesamt gab es hier 21 Verletzte sowie 3 verletzte Feuerwehrmänner, die beim Erstangriff von der Detonation überrascht wurden. Ein weiteres Szenario war, dass der Wald im angrenzenden Bereich Feuer fing und durch die Feuerwehr bekämpft wurde. Insgesamt waren laut Mitteilung des Landratsamtes 300 Einsatzkräfte im Einsatz, allein Prien war mit 30 Mann und sieben Fahrzeugen beteiligt. Im  Anschluss an die Übung und Besprechung dankten 1. Kommandant Thomas Kunsler von der örtlichen Feuerwehr Rimsting und Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer für den lehrreichen und gelungenen Verlauf. Für Sebastian Ruhsamer war es die letzte aktive Teilnahme an einer Großübung als Kreisbrandrat. Zum Dank gab es für alle Teilnehmer in der Rimstinger Feuerwache eine vom Landratsamt und von der Firma Tycza gesponserte Brotzeit.

 

Foto/s: Hötzelsperger/Ugrinovich – Eindrücke von der Katastrophenübung in Rimsting

(Um die Bilder größer anzusehen (Mozilla Firefox): "Rechtsklick" auf die Bilddatei und "Grafik anzeigen" wählen. Unter Google Chrome "Rechtsklick" und "Bild in neuem Tab öffnen". Mit dem Internet explorer leider nicht möglich!)